Immer zuversichtlich
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Zeit  und  Natur sind ein bewährtes, harmonisches Team. Der Zeitgeist hingegen ist ein unsteter "Geselle". 

  

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Die  Waldviertler  Menschen  gelten  als  geradlinig  und  besonnen, aber  auch  "zäh".  Diese Eigenschaften haben  sie  in  Verbindung mit  ihrem  sprichwörtlichen  Fleiß  und  dem ange-stammten Hausverstand  in  zehn  Jahrhunderten bewiesen.  Die  Grundherren  und  später auch die  Spitzenpolitiker, welche  stets ihre eigenen Interessen verfolgten, kümmerten sich um  die  Einheimischen  nur  wenig.  Es fehlte rundherum an den öffentlichen Rahmenbedin-gungen für die Wirtschaft (Straßen, Berufsschulen...). Die landschaftlich wunderbare Gegend verarmte, aber ihr ursprüngliches  Flair überdauert alle Epochen.  

Erst in  den  letzten  25 Jahren  kam es zu einem  Wandel. Eine landesweite Hochkonjunktur-phasen sorgte zuerst für soziale und gesellschaftliche sowie in konventionellen und kulturel-len  Belangen bei der Bevölkerung  für  Verbesserungen.  Ebenso  zeigen  die  nunmehrigen  verantwortungsbewußten und engagierten Politikerinnen und Politiker auch  Verständnis für die wirtschaftliche Situation  der Region, wobei es bereits  erste  Impulse für eine  Anpassung  der  infrastrukturellen  Verhältnisse  an  das  übrige  Land  zu  erkennen  sind.  Also  der erste  Schritt  gegen  die für die Waldviertler Menschen  unerträgliche   A B W A N D E R U N G !



AUCH  der  Fleiß, die  Ausdauer und die unerschütterliche  Z u v e r s i c h t  der Einheimischen scheinen nun Früchte zu tragen: Erstmals in der Geschichte des Landesteiles stimmen, dank verantwortungsbewußter Spitzenpolitiker, nämlich die Lebensvisionen der Menschen mit den realen Möglichkeiten überein.   .                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     V

                         DAHER GILT DAS WALDVIERTEL HEUTE ALS ZUKUNFTSLAND                V

                                                                                                                                                          V


                          Immer zuversichtlich

DENN,  trotz  des  wirtschaftlichen  Dilemmas und des noch immer trostlosen Arbeitsmarktes hal-ten die Waldviertler nichts vom  "Jammern",  aber ebenso wenig von oberflächlichen "Beschwich-tigungen",  sondern  wünschen  sich  Lösungen  in Form  von  echten Taten. Dazu  wollen die Ein-heimischen  nach  wie vor  mit  aller  Kraft  selbst  ihren  Beitrag  leisten,  auch wenn sie sich per-sönlich - außer ihrem zurückhaltenden, arglosen Wesen und ihrer Genügsamkeit keiner Schuld  an  dem  wirtschaftlichen  Fiasko  bewusst sind. Die Wurzeln  des inzwischen eine Eigendynamik entwickelten  "Teufelskreises der Anarchie"  sind  nach  Meinung  der Leute, im dünkelhaften Ge-bahren der seinerzeitigen Herrscher und Politiker auf die Missstände, zu suchen. Gott sei Dank gehört eine derart  mißliebige "Diplomatie des Wegschauens"  (bis  die  Ignoranz ihre  Schuldig- keit getan hatte) seit rund zwei  Jahrzehnten  ebenso der Vergangenheit  an wie  andere anmas-sende Winkelkelzüge  der Verantwortungsträger,  welche  letztlich zum  verhängnisvollen totalen Stillstand  der Wirtschaft  in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts führten. 

Heute ist diese unrühmliche Epoche "Geschichte". Der Grund dafür: Die Zeit ist nicht stehen ge-blieben. Und für patriarchalisches Gebaren gibt es in unserer weltaufgeschlossenen Generation, die  jeder egozentrischen Selbstinszenierung  eher mitleidig  gegenübersteht, kein  Verständnis mehr.  Daher würde  in unserer Ära sicher kein Politiker auf den Gedanken kommen, Bewohner seines  Landes aufgrund ihres ungezierten, geradlinigen Wesens zynisch zu verhöhnen, nur um sich  selbst  ins "rechte Licht" zu setzen. Sie waren es auch, die in ihrem Hochmut die Zurückhal-tung der ansässigen Bevölkerung  mit  "Anspruchslosigkeit"  verwechselten.  Aber  gerade die  "gestandenen  Waldviertler"  fühlten  und  fühlen  sich  in ihrer  beharrlichen  und  besonnen  Art  stets  der  Gegenwart  u n d  Zukunft  verpflichtet  und sie wollen das Land ihren Nachkommen keinenfalls in einem "rettungslosen Zustand" hinterlassen.

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   STRASSEN UND BERUFSAUSBILDUNGSINSTITUTIONEN                      AUCH  IM  "TIEFEN  WALDVIERTEL"


Neben  geeigneten  Straßen ist im Waldviertel die Errichtung einer Fachhochschule aus öko - nomischer  Sicht  und  um der Jugend und  jungen  Akademikern  Zukunftschancen zu bieten, sehr  wünschenswert. Die Bedeutung der beruflichen Schulung wird im Zeitalter der  Digitali- sierung  immer  größer.  Fachleuten mit Matura bzw. akademischer Ausbildung gehört die Zu- kunft.  An  unterster  Stelle in  der Arbeitswelt stehen in Zukunft  Leute stehen, die überhaupt keine Berufsausbildung  ("Hilfskräfte") haben. Den  Großteil  der Arbeitskräfte werden  sicher Maturanten,  Fach- und Hochschulabsolventen und universitär gebildeten Fachleute stellen.     Übrigens: Krems  zählt  hinsichtlich  institutioneller  Einrichtungen  n i c h t,  da  die Stadt zum eigentlichen  Waldviertel  (d. s. die Bezirke Gmünd, Horn, Waidhofen, Zwettl)  kaum einen  Be-  zug hat, sondern lediglich durch Agenden, welche die Behörden mit Kremser Gemeinden, die vielfach im Südosten der Region liegen, in Verbindung  steht. In diesem  Zusammenhang  soll-te auch die Schaffung von öffentlichen Instititutionen und Anlagen in den übrigen Bezirksstäd-ten entsprechend  in Erwägung gezogen werden. Auch bei der aktuellen Errichtung der Breit-bandanschlüsse will das Waldviertel kein "Stiefkind" mehr sein.                                                 V

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