Straßen verbinden
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Straßen sind die Lebensadern jeder Region




ANMERKUNG:

Der  nachstehende  Kommentar gibt Einblick in die Situation  v o r  der entscheidenden Iniati-ve  von  Landeshauptfrau  Johanna  Mikl-Leitner zur  Prüfung  der  Frage,  "ob  der Bau einer WALDVIERTELAUTOBAHN  zweckmäßig sei". Diese Ausführungen werden in ihrer ursprüngli-chen  Form belassen, um zu veranschaulichen, wie unbekümmert  Spitzenpolitiker im vorigen  Jahrhundert  den  Infrastrukturproblemen  des Waldviertel  gegenüberstanden  u n d  wie  es mit der Planung einer regional und überregional effizienten Autobahn in der Funktion der so-genannten  "EUROPASPANGE"  auch a n d e r s geht ! (Siehe dazu die Seiten "Zukunftsland" und "Landwirtschaft & Straßen").  

WENN  DIE  VERWIRKLICHUNG  DES  EINMALIGEN PROJEKTES  "EUROPASPANGE" -  WIDER ERWARTEN  -  NICHT ERFOLGT,  SIND  JEDOCH DIE MÖGLICHST ZÜGIGE DURCHFÜHRUNG DER HIER VOR DER PLANUNG  DER AUTOBAHN  ANGEFÜHRTEN  MASSNAHMEN  IN FORM VON DREISPURIGEN STRASSEN MIT AUTOBAHNANSCHLÜSSEN  IM NORDEN,  SÜDEN, OS- TEN UND VOR ALLEM IM WESTEN (FREISTADT) DIE LETZTE RETTUNG DES WALDVIERTELS. 

                                                                              V                                                                                                                                                                   V                                                                                                                                                                 V 

DAZU :                                                                      

Eines  der  gravierendsten Merkmale der wirtschaftlichen Misere im Waldviertel  ist, dass  es hier   k e i n e   einzige zeitgemäße Straße mit drei bzw. vier Fahrbahnen  wo  notwendig mit Begleit-wegen  -  u n d  mit  direktem Anschluss  an  eine  Autobahn gibt. Ohne derart  leistungsfähigen Verkehrsverbindungen  von  Osten  (Krems)  nach Westen  (Richtung Freistadtt)  und von Norden  (Bezirke Gmünd/Waidhofen)  nach  Süden   (über  einen  bestehenden  Donauübergang)  fehlen den Unternehmen  und  damit  der  Bevölkerung  die  "Lebensadern".   Neben den angeführten "Hauptrouten",  in  der  annähernden  Kapazität  von  Schnellstraßen, würde das Land dringend, (wo  notwendig  und  machbar mit  Begleitwegen),  Strassen  mit  mindestens zehn Meter Breite  bzw. fallweise  dreispurige Fahrbahnen  zwischen  den  jeweiligen  Bezirksstädten,  mit  den  sich  selbst   ergebenden   Anschlüssen  an  die  erwähnten  regionalen "Hauptverkehrsadern" und da-mit an die in die Nachbarländer führenden Autobahnen, benötigen.

Von den westlichen und nördlichen europäischen Ländern "abgeschottet".


Dabei bedarf ein Verkehrsproblem von besonderer Tragweite  dringend einer Lösung : Gerade das mittlere/westliche Waldviertel verfügt über keine zweckmäßige dreispurige Straße in Rich-tung Karlstift mit Anbindung an die Schnellstraße in Freistadt und weiter an die Autobahn nach Linz/Salzburg und damit nach D e u t s c h l a n d. Dieser nördliche Nachbarstaat ist aber für die Region wirtschaftlich und besonders auch für den steigenden Tourismus von  e m i n e n t e r  Be-deutung. Für die guten,  in 73 Jahren im  Grunde  i m m e r  freundschaftlichen Beziehungen  der  beiden deutschsprachlichen Länder, stellen jedoch derzeit  mehrere unzulängliche Straßenstük-ke zwischen Krems und Karlstift  erschwerende Hindernisse dar.  Eine  solide, dreispurige  bzw.  zwölf Meter breite Straße (ohne unzählige Kurven und  verwinkelte  Ortsdurchfahrten)  bis zur  oberösterreichische   Landesgrenze  (in Richtung Freistadt)  wäre  hier  ein  Gebot  der Stunde.  Die  bisher praktizierte prinzipielle Abschottung großer Teile der Region gegenüber dem "Wes-ten"  samt Deutschland  bedeutet dabei nicht nur für die  betroffenen  Waldviertler  Bezirke eine  enorme wirtschaftliche  Bredouille :  Auch für die Bewohner  des  östlichen  Mühlviertels, die  auf-grund  vieler  Ähnlichkeiten  an  guten  Kontakten  mit  der Waldviertler Bevölkerung  interessiert  sind,  können  sich das demonstrative Festhalten der früheren NÖ. Politiker an diesen desolaten Verkehrsverbindungen  nicht erklären.  Allüren und  Prestigedenken gelten  -  gegenüber  frü-her -  in einer  Zeit der  weltweiten  Zusammenhänge sicher nicht  mehr  als  "besondere Schlau-heit",   sondern sind  erfahrungsgemäß schlicht: kontraproduktiv.