Landwirtschaft  &  Straßen ?
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  Sind  Landwirtschaft  u n d  Straßen                           unvereinbar ?


EINIGE Agrarfunktionäre sind der Meinung, dass der Bau von Straßen im Waldviertel auf Kos-ten der Landwirtschaft gehen würde, da hierfür auch Ackerflächen benötigt werden, die dann den  Bauern  fehlen. Das  ist  richtig  und  trifft  nicht  nur  auf  das Waldviertel zu. Aber ist das nicht ein Trugschluss?  Werden da die Bauern  nicht  wieder  einmal  zu  ihrem Nachteil instru-mentalisiert?  Mit  Kleinmut und vorauseilendem Gehorsam erweist  man der  heimischen  Be-völkerung  sicher  keinen guten Dienst. Oder soll so  einfach  vom derzeit weltweiten Debakel der Landwirtschaft abgelenkt werden?  Faktum ist:  Der Karren ist verfahren ! Die Rinderzucht ist auch im Waldviertel im Abnehmen begriffen und sie wird leider für die heimischen  Bauern  immer  unattraktiver. Der Druck der großen Staaten nimmt zu, sie geben  mit  ihren  Riesenfar-men (3.000  Hektar-Betriebe sind in Amerika keine Seltenheit)  die Linie vor.  Es  ist offensicht-lich, dass  der Westen  versucht,  Europa in Zukunft  mit  noch  mehr  "billigerem" (gleichzeitig aber  vielfach toxisch belasteten, also  minderwertigen)  Rindfleisch,  Geflügel  und  anderen Produkten  zu versorgen, denn die Fleisch- Nahrungs- und  Futtermittel-Großproduzenten vie-ler außereuropäischer Länder sind auf die Ausfuhr angewiesen. Dabei passiert viel Unfug. Um die gesetzlichen Qualitätsstandards zu umgehen, werden - laut Medienberichten - die mit viel Chemie und  Zusätzen erzeugten Nahrungsmittel und  Produkte,  bevor  sie auf den Transport-weg nach Europa gelangen,  präpariert  (bestrahlt),  so dass  die  darin  enthaltenen Gifte und  "Zutaten"  bei  Kontrollen nicht  messbar sind.  Außerdem  müssen  im  Interesse des gewinn-bringenden Rindfleischexportes  von  gentechnisch und chemisch manipulierten Waren in Süd-amerika riesige Regenwälder  radikal  abgeholzt  werden. Diese  Schlägerungen  und  Brandro-dungen  stehen  zwar unter staatlicher Kontrolle, die  Strafen bei  Übertretungen  sind  jedoch so gering, dass sie für die zukünftigen "Großfarmer" leicht verkraftbar sind. Nicht zuletzt gewinnt bei diesen Machen- schaften die jeweilige nationale Nahrungsmittelindustrie.                                          DA  DIE  europäischen   Agrarverantwortlichen   der   ganzen                          Problematik  "hilflos"  gegenüberstehen  und  die  für den Export verantwortungslos   produ-zierten  Nahrungsmittel  und  Waren in fahrlässiger Weise  importieren,  statt   diese  im  eige-nen  Land  herzustellen, damit Europa seinerseits  z. B. Autos bzw. Autobestandteile in andere Erdteile liefern kann, wird die Bevölkerung "veranlasst", die  gesundheitsschädlichen Lebens-mittel zu kaufen. Dazu kommt, dass die heimischen  Bauern gegen die skrupellose Konkurrenz und Machenschaften ohnmächtig und u n s e r e  Bauern zugunsten der technischen Industrie  buchstäblich  "auf dem Tisch der "Globalisierung" geopfert werden. Für die kleineren  und mit- tleren Landwirtschaften eine Katastrophe von unübersehbarer Tragweite.   völkerung  nicht  mehr  mit  echten, sauberen  -  also  nichtgesundheitsschädlichen  Lebensmitteln  ver-sorgt  werden  kann  und  die  Menschen gezwungen sind, zu essen, was ihnen vom Ausland  "v o r g e s e t z t"  wird. Die menschliche Gesundheit  sollte  jedoch kein Spielball für Schurken und Ignoranten werden.                                                                                                                                                    DAHER  muss  das  oberste Gebot  bei Nahrungsmitteln stets                             das  Prädikat  "QUALITÄT  UND  REGIONALITÄT"  sein.  Es  ist  die  Aufgabe  der  verantwortli-chen Politiker  diese Prämisse  den  Konsumenten näher zu  bringen,  da  die  gierigen  Schar-latane die Leute mit Lügen und Täuschungen in Form raffinierter Werbung in die  Irre führen.  Aufklärung  seitens der Agrarvertreter ist  nötig. Den Konsumenten muss bewusst sein, dass sie  mit  dem Kauf von  Qualitätsprodukten aus  der  Region  "sich selbst gerecht werden" und Waren aus Übersee, Asien usw. selbst ihren sogenannten "Billigstpreis" nicht wert sind.                                           DABEI  könnte  ein  auf  großes  Vertrauen basierendesdes ZERTIFIKAT (Emblem) - in unserer "unverdorbenen Region" etwa  -  im Sinne von "Verbürgtes  Waldviertler  Naturprodukt",  welches dem  Käufer  die  Gewähr  bietet,  dass  es sich um ein garantiert  n i c h t  gesundheitsschädliches  Nahrungsmittel  handelt, zu einem neuen  Ernäh-rungsbewusstsein  führen:  Damit soll bei den Menschen allmählich ein  differenziertes,  kriti-schen  Empfinden  zwischen "Qualität - Regionalität"  und  "Billig - Amerika, Asien"  hergege-stellt  werden. Vor  allem, wenn der  Hersteller  in  der  Region einen  ökologisch  integrierten Bauernhof  führt,  wo  sich  der  Konsument  auch persönlich von der Sauberkeit der Ware im Sinne des über alles erhebenen  WALDVIERTLER GÜTESIEGELS überzeugen kann.  


     ICH WEISS, DASS ICH NICHTS WEISS, ABER VIELE                     WISSEN AUCH DIESES NICHT  (Sokrates)


Genauso sind die Bauern bei der Milchwirtschaft, die sehr arbeitsintensiv ist,  verunsichert, da die   "kleinen  Bauern"  immer  weniger  liefern  sollten, um einen halbwegs kostendeckenden Preis zu erzielen.  Bei Überlieferung sinkt nämlich automatisch der Erzeugerpreis . Oder im Ex-port :  Wenn  z. B. Österreich  Milch nicht nach Italien (das politisch und wirtschaftlich  instabil ist)  liefern darf,  geht der Erzeugerpreis  für Milch und Milchprodukte sofort  herunter.  Ein ste-tes  und  willkürliches  "Hinauf und Herunter".  Letztlich bleibt auf  längere Zeit im Durchschnitt gerechnet, für die entsprechende eigene Arbeit wenig bis gar nichts übrig. Kein Wunder, wenn ein  Landwirt diesen "Zirkus" nicht  sein ganzes Leben mitmachen will  und verzweifelt aufgibt, da  der Aufwand mit dem  Ertrag in  k e i n e m  Einklang steht !  Vom Defizit  kann niemand le-ben. Daher sind viele Landwirte gezwungen, "mit  dem  Stall  aufzuhören".                                     WENN  die  Viehwirtschaft  immer geringer wird,  werden  auch  weniger  Wiesen und Weiden benötigt. Das ist ganz schlecht:  Auf unbewirtschafteten  Grasflächen breiten sich nach einigen Jahren Stauden und Gestrüpp aus. Und das tut der sonst,  durch die Bauern so schön  gepfleg-ten  Landschaft,  aber  auch  dem  Image  des  ganzen  Gebietes  nicht gut: ("Eine trostlose Ge-gend !" -  in  der  im  Laufe  der raschlebigen  Zeit  die Wildnis mit zahlreiche Füchsen, Luchse, Wölfe und andere Wildtiere vorherrschen werden).

Teure Betriebsinvestitionen und Maschinen für den Umstieg auf einen Großbetrieb oder eine entsprechend  größere  Ackerwirtschaft werden  nur sich  nur wenige ehemalige Rinderhalter leisten können. So müssen im Waldviertel  immer mehr Landwirte  "in die Arbeit  gehen".  Vie-le  Jugendliche  erlernen  einen Beruf und brauchen später, ebenso wie die Älteren, einen  Ar-beitsplatz. Im Waldviertel wird es  ohne leistungsfähige  Straßen  aber  keine  neuen Betriebe geben. Und das Resultat wäre: Die Region hätte weder  Verkehrswege  n o c h  Arbeitsplätze.  Ein Zustand,  den  zahlreiche  Waldviertler  noch  aus  der  trostlosen Zeit  der  zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts  kennen und  der zu  einem wirtschaftlichen Stillstand  führte,  was umso mehr schmerzte, als in den  60-er bis 90-er Jahren  im ganzen  übrigen Land  Hochkon-junktur  herrschte. Viele Landwirte wurden unschuldige  Opfer  dieser fehlgeleiteten  Entwick-lung.  Wäre so etwas noch einmal wünschenswert?  Es  ist eine  Tatsache, dass die Unterneh-mer  heute  für neue  Produktionsbetriebe  n u r  Standorte  mit  guten Verkehrsverbindungen  wählen, da sie ja ihre  Rohstoffe  und  Produkte  befördern müssen.  Elektronik und Breitband-anschlüsse   sind  notwendig und gut,  aber k e i n  Ersatz für Strassen !    

                   WER MIT DEN BEGRIFFEN  "IDEALISMUS, PHANTASIE, INITIATIVEN UND                   ACHTUNG VOR DER WÜRDE DES ANDEREN",  NICHTS ANFANGEN KANN, SOLLTE SICH                                               NICHT IN DIE ERSTE REIHE STELLEN !!!

ERFREULICH  IST,   dass nach  jahrzehntelangem  "Wegschauen"  der  Verantwortlichen  von  Bund und Land  eine neue Spitzenpolitikerin  -  bei  ihrer Beurteilung der Lage -  auf  den  ers-ten  Blick  erkannte,  dass  hier  ein  "ganzer  Lebensraum"  (Waldviertel)   ohne  zeitgemäßer  Straße ist und eine entsprechende Überprüfungen anordnete. Das  zuständige Forum des Re-gionalverbandes Waldviertel gelangte im  Beisein des Mobilitätslandesrates und des NÖ. Ver-kehrplaners zur Erkenntnis, dass  im  nördlichen  Niederösterreich der  Bau einer - aus ökono-mischer Sicht - projektierten Autobahn als sogenannte "Europaspange",  mit rationellen Anbin-dungen im Waldviertel und  Anschlüssen  in  benachbarte Regionen und andere Länder sowie  nicht  zuletzt der  Verbindungen mit  den drei  EU - Nachbarstaaten  Deutschland, Tschechien und  Slowakei  den größten wirtschaftlichen Effekt für das Waldviertel hätte. Damit  steht fest, dass  die  zu  errichtende  Waldviertelautobahn mit der weitreichenden und  länderverbinden-den  Funktion,  in  erster  Linie der Region direkt dienen wird. Ebenso sind gleichzeitig mit dem Bau dieser "Europaspange", den für das nördliche und mittlere Waldviertel unbedingt erforder-lichen adäquaten  Straßenanbindungen, unter Berücksichtigung der Bahnstrecken, in den Be-zirken Gmünd, Horn, Waidhofen und Zwettl mit deren Gemeinden besondere Aufmerksamkeit zu schenken.                                                                                                                                 SICHER ist,  dass  die neue hochkarätige Autobahn mit ihren Vernetzungen von 4 EU-Staaten und  allen  angrenzenden  Regionen  sowie den stark strukturierenden Auf- und Abfahrten im   Waldvierrtel  keine "Transitstrecke" sein kann,  da die wohldurchdachte, mehrfachfunktionelle  Autostraße - wie  der  Name "Europaspange"  schon sagt -  primär von verbindender  Art sein wird.  VOR  ALLEM AUS WIRTSCHAFTLICHER SICHT IST DIESE  RATIONELLE  UND  UMWELT-FREUNDLICH  KONZIPIERTE  AUTOBAHN  FÜR DIE REGION  D I E  HISTORISCHE  CHANCE !    DIE  angeführten Kriterien der "lebenswichtigen" Straßenanbindungen  an  die  Autobahn gel-ten  natürlich  auch  für  den  s ü d l i c h e n  Teil  des  Waldviertels, der  "autobahnmäßig"  zur Westautobahn (A1)  tendiert.  Dabei  müssten  leistungsfähige  Fahrbahnen für den  LKW- und  PKW - Verkehr zwischen den Gebieten  des Weinbergerwaldes, Ottenschlag bis Albrechtsberg und  den Orten Ybbs, Kleinpöchlarn, Melk und Spitz geschaffen werden..

  DER OPTIMIST SIEHT IN JEDEM PROBLEM EINE  A U F G A B E,  DER  PESSIMIST IN JEDER                                                              AUFGABE EIN P R O B L E M         

ZURÜCK  zur  Landwirtschaft:  Die  Region braucht weiterhin dringend Ackerbauern, die "öko-  logisch - integriert"  wirtschaften. Das  heißt:  Einen "gesunden Mix"  bei  den Pflanzenschutz-stoffen mit so w e n i g  Chemie als nur möglich. "Gift ist eine Frage der Dosis", sagt schon der Arzt und Naturforscher Paracelsus,  "denn auch in einem Heilkraut ist Gift".  Den  idealen, rein organinischen  Pflanzenschutz  wird  es im Handel  - solange die  "C h e m i e - I n d u s t r i e"  das Sagen hat - nämlich leider nicht so schnell geben !  (Dominierende Lobbys der Konzerne).            EBENSO  muss von den heimischen  Bauern auch  eine  lohnende  Viehwirtschaft  betrieben  werden  (schon  im Interesse einer  schönen  Landschaft).   U n d  gerade  im  jetzi-gen  "unseligen Strukturwandel",  sollten die  EU - Agrarpolitiker agieren und  nicht  n u r  rea-gieren = "Es den anderen Staaten nachmachen",  was  bei  den  derzeitigen  nihilistischen und unsicheren Verhältnisen echt "schwachsinnig" ist . Zumindest in Österreich sollten die Politiker die  Landwirtschaft  hüten  wie  ihr  Augenlicht :  So  muss  bei den Produkten "Qualität"  u n d  "Regionalität"  im Vordergrund stehen. Besonders das  Waldviertel  genießt in dieser  Hinsicht   großes Vertrauen.  Es sollte daher  gerade  hier  nicht schwer sein, die beiden angeführten Kri-terien als  "Waldviertler Markenzeichen"  ins  Blickfeld zu rücken,  da heute weltweit bei der Er-zeugung  von  Lebensmitteln  großes  Schindluder  betrieben  wird.  Bei  Waren  aus dem Aus-land - vor allem aus Nicht-EU-Ländern - ist  Vorsicht  geboten.  Große  Farmer  und  "Agrarfab-riken" anderer Koninente  ver-wenden immer mehr und stärkere Giftstoffe bei der Herstellung  der Nahrungsmittel und manipulieren diese für den Verkauf. So landen viele auf Chemiebasis und gentechnisch erzeugte Produkte,  die zur Verschleierung der Gifte bei Zollkontrollen (laut Medienberichten) durch Bestrahlung "geschönt" werden, in unseren Verkaufsregalen.                 "QUALITÄT  UND  REGIONALITÄT"  gewinnen immer mehr an Bedeutung und es gibt interna-   tional  dafür  kaum  Alternativen,  wie die  derzeitige  Situation der außereuropäischen Land-wirtschaft mit ihren Extremen  und  in ihrer damit ausweglosen Situation, zeigt.  Die  h o c h -     i n d u s t r i e l l e n Agrar-Großbetriebe haben lange Zeit  verantwortungs- und  planlos pro-duziert  und  geraten  nun  an  die natürlichen  Grenzen  ihres Handelns.  Wie  lange können  sie  ihre  minderwertigen  und  gesundheitsschädlichen  Produkte noch im  A u s l a n d  ver-kaufen?  Leider orientieren sich auch einige europäischen Agrarpolitiker unerklärlicherweise  noch immer an diesen fragwürdigen  "Vorbildern" ...                                                                          KLAR  ist  auch, dass  die  Führung eines landwirtschaftlich  Betriebes  im  Rahmen  der Euro-äischen  Union  ohne Förderungen nicht  möglich  ist. Wenn die  EU  ihrer Verantwortung für die Bauern nicht  mehr in  angemessener Form nachkommen kann (und damit  geringwertige Produkte aus  dem  "Ausland" forciert),  hat  in  einem solchen Fall  die  österreichische Regie-rung  die Pflicht,  die  Differenz aus dem nationalen Budget zu  begleichen:   Die  heimischen  Landwirte  tragen   große   Verantwortung  und  sind  wertvolle  Mitglieder  der  Gesellschaft, indem sie sich  der  Allgemeinheit  verpflichtet fühlen :  So  produzieren  gerade  die  kleinen  und mittleren Betriebe die  gesündesten Lebensmittel,  pflegen  die  Gegend  g r a t i s  (Land-schaftspfleger  würden   jährlich  Milliarden  Euro  Steuergeld  kosten ! ),  sie schützen die Um-welt  und  leisten  auch  in  öffentlichen,  gemeinnützigen  Organisationen  ihren  Beitrag.              Ohne ehrliche Bauern ist eine Gesellschaft auf längere Sicht NICHT LEBENSFÄHIG !                

Überlegungen:

1) BEZÜGLICH  der  Grundabtretung von Ackerland für den Straßenbau wäre zu prüfen, ob im Bedarfsfall aufgrund  einer behördlichen Regelung, für die betroffenen Landwirte in ihrem Eigen-tum stehende Wiesen im Ausmaß der abgegebenen Ackerflächen unentgeltlich und ohne viel bürokratischen  Aufwand zu  Feldern  umgewidmet  werden könnten. Straßen  sind  die  "Le-bensadern"  jeder Region.  Wenn  sie im Waldviertel  nicht  gebaut werden, wird diese herrliche Natur- und Kulturlandschaft in 30/40 Jahren nicht mehr zu erkennen sein. Viel  hängt dabei auch von  der  Landwirtschaft  ab. So wäre es von den Agrarpolitikern sehr kurzsichtig und leichtfertig, wenn die europäischen  Bauern zu den verantwortungslosen Agrar - Methoden der großen  aus-ländischen  (z. B. amerikanischen)  Farmen und  "Agrarfabriken"  gezwungen würden :  Die  Zeit der Gigantomanie  in der Landwirtschaft ist aus Gesundheits- und  Umweltgründen  schon be-grenzt. (Stichworte: Betrügerei, Resistenz bei Mensch Tier und Pflanze, Wasserverunreinigung und Klimawandel )  Daher  müssen  "Qualität" und "Regionalität"  immer  die  exklusivem  Mar-kenzeichen der österreichischen Landwirtschaft sein

2) HINSICHTLICH  des  produzierten  Milchüberschusses, der  den Preis  drückt, muss festge-stellt werden,  dass die Überlieferungen  nicht primär von den Klein- und  Mittelbetrieben her-rühren, sondern  von  den  großen "Kuhfabriken"  mit  rund  65 Tieren aufwärts.  Hier  könnte in  Österreich  nur eine seriöse (rechtlich sichere) Staffelung des  Preises zum Betriebsumfang im Form von bis 5, bis zu 10 Kühen und weiter bis 20, 30, 40, 80  bis zu 300 Tieren  schaffen. Dazu  wäre  eine prozentuelle Media-Berechnung  und  entsprechende  Bestandesstaffelung  in  Mengen - Kategorien  erforderlich.  Zur  Berechnung  der  Richtwert - Liefermenge  müsste  die  jährliche  Durchschnittsleistung  der  österreichischen Kühe herangezogen werden. Beim  Preisabschlag wäre (von Mengenkategorie zu Mengenkategorie aschreitend)  von  der effekti-ven Lieferung pro Liter ein Betrag von mindestens   1/2 Cent anzusetzen.  (Diese  Kontinuität  bis zu 300  Tieren  wäre sicher gerecht).  Auch  die  Menge  der  Überlieferung  müsste unter 10 %  liegen.,  wobei  der Preisabschlag für die "Ü-Milch",  der Menge  entsprechend,   ab  der Toleranzgrenze  von   1 %  Überlieferung = Null -  von  2 Prozent der Richtwertmenge gegebe- nenfalls zusätzlich  5 %  Preisabzug;  von  3 %  Überlieferung  12 % Abschlag;  von  4 %  Über-lieferung  30 %  Entgeltabzug; von  5 % Ü-Menge 50 % Preisreduzierung  usw.  betragen  soll-te.  Bei einer  Überlieferung  von  10 Prozent ÜM (100 %)  und  aufwärts  wäre  für  diese über-höhte  Ü- Menge keine Vergütung mehr gegeben.                                                                                                                                                                                                            V                                                                                                                                                                  V

 PHANTASIE  IST WICHTIGER ALS WISSEN,  DENN WISSEN IST BEGRENZT  (Albert Einstein)


Ebenso  stünde  bei  dieser  Abschlagsberechnung der Milchüberlieferung bei einem Bestand von über 300 Kühen generell kein  Entgelt für die Ü-Menge zur Verfügung,  da  ein  derart  gi-gantischer  Betrieb  auch schon  große Umweltprobleme,  für  welche  die  Allgemeinheit  die "Rechnung" bezahlt,  verursacht.                                                                                                           NB:  Dieses System wird deshalb  hier vorgeschlagen,  weil  zur Zeit  die "westliche" Agrarpo-litik - und, wie  hypnotisiert -  leider auch von einigen europäischen Agrarstaaten  -  n u r  dem  "IMMER  MEHR + IMMER  GRÖSSER"  gilt.  Ohne  auf  die  verhängnisvollen  Folgen zu achten, werden  die  kleinen  und  mittleren  Betriebe vernachlässigt  und  "blind"  aller Unfug nachge-ahmt, der  über  den  Atlantik  kommt.  Leider  bezahlt  die  Kosten bei dieser Methode der ein-zelne MENSCH, weil mit diesem Trugbild auch die persönliche Lebensqualität  stark  beeinträ-chtigt wird:  Das stets "MEHR+GRÖSSER"  ist  nämlich aus mentaler Sicht mit  einem  "perma-nenten   U n z u f r i e d e n s e i n"  verbunden.  So wird das  Streben  "ohne  Grenzen"  zu  ei-ner   S u c h t,  in  der echte Lebenswerte und positive Gefühle,  die  zum Leben dazugehören,   keinen  Platz  finden:   Der  Mensch  ist  in  einer  endlosen  Spirale  der  G e t r i e b e n e  fal-scher und oft fataler  "I l l u s i o n e n".               

(Nachsatz:  Diese   "PERSPEKTIVEN"  sind  halt  heute  gerade  nicht  "modern". Verständlich !  Und  es  ist  natürlich, wenn es Menschen gibt,  die in der derzeitigen  Orientierunglosigkeit in vielen  Bereichen keinen direkten Nachteil sehen. Alle wissen jedoch:  Jede  Zeit hat ihre Pro-bleme. Eine essenzielle  Tatsache ist dabei:  Je  mehr  SCHWIERIGKEITEN  HEUTE  gelöst wer-den, umso  sicherer  wird die  ZUKUNFT unserer Kinder, Enkel... sein .    Auch unser heutiger  Komfort  kam  -  bei allen Handicaps -  nicht  von  allein  !  Gerade  unsere  Generation  hätte  w u n d e r b a r e  Chancen !)  

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