Beruf = Zukunft
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Eine zeitgemäße, gute Berufsausbildung ist im Sinne  der Arbeitswelt und Wirtschaft


LEIDER  findet die vor 60 Jahren  begonnene  "Wanderbewegung"  aus  dem Waldviertel in die Ballungszentren gegenwärtig, in etwas abgeschwächter Form, noch immer statt. In unserer Zeit ist  davon  besonders  die  Landjugend   betroffen. So werden Bauernkinder, infolge des perma-nenten und inzwischen eigengesetzlichen  Strukturwandels  in der Landwirtschaft nur mehr ver-einzelt gebraucht.  Alle übrigen finden in der Region kaum einen Arbeitsplatz. Ein Problem dabei ist, dass  es  v o r  O r t  keine bedarfsorientierte Berufsausbildungsanstalt  gibt, z. B. für die Per-sonalschulung in den Bereichen "Wellness, Gesundheitsvorsorge, Senioren- und Krankenbetreu-ung, körperliche und psychische Regeneration..." sowie spezifische Lehrstätten für  Elektronik o- der die Technik  für die Verarbeitung und  Veredelung  von - in erster  Linie heimischer Produkte a l l e r  A r t  und  in jeder Form (vor allem von Holz ! ). So gebe  es auch einige Möglichkeiten für die Verarbeitung von hochwertigen Waldviertler Naturalien, die mit einem engagierten, fachlich  kom-petenten  Management  und  tüchtigen Mitarbeitern  zu erfolgreichen Unternehmen führen könn-ten.  Als Beispiele gelten die  Firma  "Sonnentor"   im  Kräuterterdorf  Sprögnitz  o d e r  das  Son-derkulturen - Unternehmen  "Waldland"  in  Oberwaltenreith  bei  Zwettl u. a. ! ).  Die Ressourcen und die innovativen Kräfte sind vielfach gegebenen.                                                                           Aber im Waldviertel fehlt  es an allen Ecken und Enden an der nötigen                   öffentlichen  Infrastruktur.  Dieser Bereich wurde in der Region von den  verantwortlichen Poli-tikern - zugunsten der Umlandbezirke von Wien - total  ignoriert. Ebenso störend wirkt, dass in den  vergangenen  Jahrzehnten  dem  "künstlerischen  Geschehen" im Bundesland stets mehr Aufmerkmerksamkeit  geschenkt wurde, als dem Leben der Menschen im  Waldviertel.  Kunst  und Kultur gehören zu einer intakten Gesellschaft dazu:  Museen, Galerien, Malerei und kultu-relle  Festivitäten...sind "gut und schön", aber mit Maß und Ziel.  Wenn  jedoch  die Förderung von  Jux  und  Tollerei  "extreme"  Formen annehmen,  geht  das auf Kosten des echt "Lebens-notwendigen",  wie Gesundheit, Bildung, Wirtschaft und Arbeitsplätze. Vor allem Letztere wur-den  in  der  Region  bisher  sehr stiefmütterlich behandelt. Was der Landesteil  heute braucht, sind  qualifizierte  Fachkräfte sowie leistungsstarke Verkehrswege  und  Produktionsbetriebe.   Ohne  Realisierung dieser  drei  Faktoren  wären  im  Waldviertel  der  Ausdünnung der Bevöl-kerung samt "Verstaudung" und Verwilderung der Landschaft  "Tür und Tor" geöffnet.  


DENN, AUCH   wenn  alle  anderen  Voraussetzungen  stimmen:  Ohne rationelle Verkehrswe-ge und Fachkräfte gibt es keine Konjunktur. Nur eine solide, soziale Wirtschaft ist die Grundla-ge von Wohlstand in Form einer hohen Lebensqualität.                                                                  In  diesem  Zusammenhang  sollte eine aktuelle Meldung aus  Wissenschaft  und  Forschung  -  auch  wenn das Projekt  (momentan)  utopisch  klingt - nicht unerwähnt bleiben : Demnach  wäre es in Zukunft möglich, aus nichtblühenden und ökologisch wenig anspruchsvollen Hanf-pflanzen, "Erdöl" zu gewinnen,  das eine  a b s o l u t e  Alternative zum gesundheits- und um-weltschädlichen (fossilen)  Mineralöl  darstellen  würde. Freilich  gelingt  so  ein Unternehmen nicht  von  Heute  auf Morgen.  Das größte  Handicap ist  jedoch auch  bei dieser  Maßnahme  die mächtige Lobby (Bewußtseinsbildung)  der Chemie + Erdölbranche.  Diese  momentan "al-les beherrschenden" Weltwirtschaftzweige  kennen die Worte "Verantwortung und Gerechtig-tigkeit"  nicht. Dafür  gibt  es inzwischen genug Beispiele. Das bekannteste ist, a l s  vor  rund  90  Jahren  beim  Versuch  der  Erforschung  einer  alternativen Mobilität, die finanzkräftigen  Ölländer die Autoindustrie von der  "Chancenlosigkeit"  der  Herstellung  -  des damals schon  sehr  weit entwickelten  Elektroautos -  (mit Geld) von diesem Umstand "überzeugten." (Daher  musste  bei  uns  vor  20 Jahren mit der Erforschung des E-Autos wieder bei "Null" begonnen werden).  Und, obwohl heute das Geschehen auch in den Großkonzernen, im Zuge der Elek-tronik transparenter geworden  ist  und die "Luft" für die  skrupellosen Industriekonzerne  im-mer "dünner" wird, funktioniert dieses unseriöse System (mit immer neuen Tricken) in einigen Bereichen noch immer. Vor allem "Mineralöl und Chemie" (aber z. B. auch Pharmazie,  Immo-bilien, Nahrungsmittel usw.)  scheinen in punkto Korruption groß in Kurs zu sein.  Die  jewei-ligen sehr einträglichen, vielfach toxischen  Produkte werden mit  unbegrenzten Mitteln (wie  bei  Waffen, Maschinen, Mineralöl, chemischen Unkrautbekämpfungsmitteln  und  Dünger)  künstlich am Leben erhalten.  So ist es sehr naheliegend, dass die dominanten "technischen  und  chemischen Riesen"  in unserer Zeit,  die Herstellung und Vermarktung  von  effizienten  organischen  bzw.  biologischen  Pflanzenschutzmitteln  in  ausreichenden  Mengen,  beein-flussen. Leider :  Denn aus wissenschaftlicher Sicht,  gibt  es  im pestiziden  Bereich  bereits  entsprechende  alternative Substanzen.  Aber es finden sich genug "Mittel  und  Wege"  die industrielle Produktion  dieser  giftfreien   Stoffe zu verhindern  und  so den Landwirten und Konsumenten das Leben zu erschweren.                                                                                      WAS  das  alles  mit  Arbeitsplätzen  zu  tun  hat?  Es gibt kein geeignetere Gegend für die in-dustrielle Produktion von  u n giftigen Stoffen, wie natürlichen Pflanzenschutzmitteln oder or-ganischem  Dünger als  das  Waldviertel. Ein derartiges Unternehmen würde ideal in die  Re-gion passen, in der Wasser, Luft und Boden noch besser sind, als anderswo.   Die  mindeste Voraussetzung dafür wären - wieder einmal -  Fachkräfteausbildung und rationelle Verkehrs-verbindungen.  (Sowie Verantwortliche, die das fordern !)                                                                                                                             

    Der Mensch ist nicht nur für das verantwortlich, was          er macht, sondern auch für das, was er nicht macht !


DAS  "Horrorbeispiel"  der  "absoluten Herrschaft"  der  Weltkonzerne  liefert übrigens die kor-rupte Waffen- und Rüstungsindustrie. Ihre Akteure und Hintermänner - unter ihnen leider sehr  sehr  einflußreiche Politiker - schüren auf der Welt Zwietracht und Unfrieden und provozieren Kriege, um Waffenmaterial zu verkaufen und "ihre Honorare"  zu kassieren...                              .                 DOCH wieder zurück zur Fachkräfteschulung :  Ein Fertigungsunternehmen                  hängt heute u. a. wesentlich von gut ausgebildeten Mitarbeitern ab :  Jeder  Firmenchef  ach-tet daher bei der Standortwahl, im Falle der beabsichtigten  Etablierung  eines  neuen  Unter-nehmens stets auch auf  die  regionale  Verfügbarkeit einer angemessenen  Anzahl von bes-tens qualifizierten und verläßlichen Fachleuten (sie sind trotz Digitalisierung unverzichtbar).   Daher sind im Hinblick auf  Betriebsansiedlungen zeitgemäße Berufsausbildungs - Institutio-nen, wie eine  F a c h h o c h s c h u l e  (Elektronik,  Holz, Pflege...)  vor  Ort,  ebenso  wichtig  wie  leistungsfähige Verkehrswege zur  Beförderung der Güter.