Beruf = Zukunft
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Eine zeitgemäße, gute Berufsausbildung ist im Sinne  der Arbeitswelt und Wirtschaft


LEIDER findet die vor 60 Jahren  begonnene  "Wanderbewegung" in die Ballungszentren gegen- wärtig, in  etwas  abgeschwächter  Form, noch  immer statt. In unserer Zeit ist  davon besonders   die  Landjugend  betroffen. So werden Bauernkinder, infolge des permanenten und inzwischen eigengesetzlichen  Strukturwandels  in der Landwirtschaft nur mehr vereinzelt gebraucht.  Alle übrigen finden in der Region kaum einen Arbeitsplatz. Ein Problem ist, dass es  v o r  O r t  keine  bedarfsorientierte Berufsausbildungsanstalt gibt, z. B. für die Personalschulung in den Bereichen "Wellness, Gesundheitsvorsorge, Senioren- und Krankenbetreuung, Regeneration..." sowie spezi-fische Lehrstätten für  Elektronik/Technik o d e r  für Fachkräfte in der Verarbeitung und  Verede-lung  von - in erster  Linie heimischer Produkte a l l e r  A r t  und in jeder Form. So gebe  es ei-nige Möglichkeiten für die Verarbeitung von hochwertigen Waldviertler Naturalien, die mit einem engagierten, fachlich  kompetenten  Management  und  tüchtigen Mitarbeitern  zu erfolgreichen Unternehmen werden  könnten. (Wie z. B.  die  Firma  "Sonnentor"   im  Kräuterterdorf  Sprögnitz  o d e r  das  Sonderkulturen - Unternehmen  "Waldland"  in  Oberwaltenreith  bei  Zwettl u. a. ! ).  Die Ressoursen und  das Interesse  wären vielfach gegebenen. Für Betriebsgründungen fehlen  jedoch allseits  die entsprechenden Fachkräfte und die  öffentliche Infrastruktur.


AUCH   wenn  alle  anderen Voraussetzungen stimmen : Ohne  leistungsstarke Verkehrswege und  Fachkräfte   geht  es  nicht.  In   diesem  Zusammenhang  sollte ein  jüngster Bericht von Wissenschaft  und  Forschung - auch wenn es  (momentan)  utopisch klingt - nicht unerwähnt bleiben:  Demnach  wäre  es  in  Zukunft  möglich,  aus  nichtblühenden, ökologisch nicht  an-spruchsvollen Hanfpflanzen, "Erdöl" zu gewinnen, das eine absolute Alternative zum gesund-heits- und umweltschädlichen (chemischen)  Mineralöl  darstellen  würde. Freilich  gelingt  so  ein Unternehmen nicht von Heute auf Morgen.  Das größte  Handicap sind  jedoch  auch  bei diesem Projekt die  mächtige Lobby  (Bewußtseinsbildung)  der Chemie + fossilen Ölbranche.   Diese  momentan "alles  beherrschenden"  Weltwirtschaftzweige  kennen  die  Worte "Verant-wortung und Gerechtigkeit" nicht. Dafür gibt es inzwischen genug Beispiele. Das bekannteste ist, a l s  vor rund  90 Jahren beim Versuch der  Erforschung  einer  alternativen Mobilität, die finanzkräftigen  Ölländer die Autoindustrie von der "Chancenlosigkeit"  der  Herstellung - des damals schon  sehr  weit entwickelten  Elektroautos - "überzeugten."  (Daher  musste  bei uns vor 20 Jahren mit der Erforschung des E-Autos wieder bei "Null" begonnen werden). Und, ob-   wohl heute das Geschehen auch in den Großkonzernen, im Zuge der Elektronik transparenter geworden  ist  und  die "Luft" für die suspekte  Industrie immer "dünner" wird, funktioniert das unseriöse System  in einigen Bereichen noch immer. Vor allem "Mineralöl und Chemie"  schei-nen  allmächtig  zu  sein. Die  jeweiligen  Produkte werden - aus purer Angst -  mit unbegrenz-ten Mitteln  (z. B. bei  Waffen, Mineralöl, chemischen  Pestiziden und  beim Dünger)  künstlich am Leben erhalten.  Denn  es  ist naheliegend, dass  die  dominanten "technischen  und  che-mischen Riesen" die Herstellung z. B. von effizienten organischen  bzw. biologischen Pflanzen-schutzmitteln in  ausreichenden  Mengen, beeinflussen. Leider:  Denn  aus  wissenschaftlicher Sicht,  gibt es im Pflanzengift-Bereich bereits entsprechende alternative Substanzen.  Aber es finden sich genug "Mittel und  Wege" die industrielle Produktion und allgemeine Vermarktung  dieser toxinfreien Stoffe zu verhindern und so den Landwirten und Konsumenten das Leben zu erschweren.                                                                                                                                          WAS  das alles  mit  Arbeitsplätzen  zu  tun hat?  Es gibt kein geeigneteres Land für die indus-trielle  Produktion  von  ungiftigen Stoffen, wie natürlichen Pflanzenschutzmitteln oder organi-schem  Dünger als  das  Waldviertel. Ein derartiger Betrieb würde ideal in die  Region passen. Aber ohne "Wege"  und Straßen ?  - :                                                                                                                            

  ...Der Mensch ist nicht nur für das verantwortlich, was         er macht, sondern auch für das, was er nicht macht !


DAS  "Horrorbeispiel"  der  "absoluten Herrschaft"  der Weltkonzerne liefert übrigens die kor-rupte Waffen-  und  Rüstungsindustrie.  Ihre  Hintermänner - unter ihnen leider  sehr  einfluß-reiche Politiker - schüren auf der Welt Zwietracht und Unfrieden und provozieren Kriege, um Waffenmaterial verkaufen zu können bzw. sogenannte "Honorare"  zu kassieren...                    

DOCH wieder zurück zur Fachkräfteschulung :  Ein Fertigungsunternehmen hängt heute u. a.  wesentlich  von  gut ausgebildeten Mitarbeitern ab:  Jeder  Firmenchef  achtet daher bei der Standortwahl, im  Falle  der  beabsichtigten  Etablierung  eines  neuen  Unternehmens  stets  auch  auf  die  regionale  Verfügbarkeit einer angemessenen  Anzahl von bestens qualifizier-ten und verläßlichen Fachleuten.  Daher sind  im Hinblick  auf  Betriebsansiedlungen zeitge-mäße  Berufsausbildungsinstitutionen  wie  z. B.  einer  F a c h h o c h s c h u l e  (Elektronik,  Holz...) vor  Ort   e b e n s o  wichtig  wie  leistungsfähige Verkehrswege zur  Beförderung der Güter.