Beruf = Zukunft

     Eine zeitgemäße, gute Berufsausbildung ist im                 Sinne der Wirtschaft und der Arbeitswelt !                    

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Im Waldviertel fehlt seit zahlreichen Jahrzehnten jede zeitgemäße Infrastruktur für Erzeugerbetriebe, Handel, Gewerbe usw. Da so, außer an Hilfsarbeitern und Handwerkern  - kein Bedarf für Fachkräfte, Spezialisten, In-genieure usw. bestand,  dachte nie  jemand von den öffentlich Zuständigen an die Errichtung einer Höheren Berufslehranstalt oder anderer jeweils zeitgemäßer  Berufsausbildungsinstitute.  Damit ist heute  die  Grün-dung  von Unternehmen,  nicht  relevant. Auch,  wegen  der  desolaten  Verkehrsverbindungen. Das  mittlere und  untere Waldviertel  verfügen  in  Richtung  Westen nur  über veraltete schmale Straßen  mit unzähligen Kurven  und  vielen  verwinkelten Ortsdurchfahrten .  Es scheint, dass  die  verantwortlichen Politiker sechs Jahrzehnte eine Fahrt  der einheimischen Bevölkerung  nach  Oberösterreich  und  vor allem in die attraktive   und  in  vieler Hinsicht fortschrittlichere Stadt  L i n z ,  massiv  verhindern  wollten.  Die  für das Waldviertel zuständigen Landespolitiker waren mit den Politikern der Bundeshauptstadt  Wien eng verbunden - vor  al-          lem als das Amt der NÖ. Landesregierung seinen Sitz noch in Wien hatte. Nach dem Krieg (und primär nach dem Abzug der Besatzungsmächte)  suchte die Bundeshauptstadt für den Wiederaufbau gute Arbeitskräfte. Diese gab es im Waldviertel. Da die NÖ. Politiker nicht daran dachten,  in der rückständige Region eine ange- brachte Infrastruktur für Unternehmen und damit Arbeitsplätzen zu schaffen, wurden die als sehr fleißig und verlässlich bekannten Waldviertler  Arbeitskräfte  nach Wien transferiert. Es kam zu einer verhängnisvollen Abwanderung und zu einem Absturz  des Bruttonationalproduktes in der Waldregion, da die Wertschöpfung   nun in Wien und Umgebung erfolgte. Grundsätzlich wurden die Arbeitskräfte nach Wien vermittelt :  Der Weg nach  Westen  war  auf  Waldviertler Seite durch vorsintflutliche Straßen blockiert. Man wollte den Leuten da-  mit sowohl Einkaufsfahrten als auch das Arbeitspendeln nach Linz, aber auch nach Westen,  verleiden. Dabei wären die westlichen Länder und vor allem Deutschland äußerst wichtige Geschäftspartner im Handel und im Tourismus.  Zurzeit ist das Waldviertel von diesen Wirtschaftsimpulsen abgeschottet.                                               Aber Straßen bzw. eine Eisenbahn (Krems-Zwettl-Freistadt)  sowie höhere Zukunfts- Berufsschulen"  sind An-  gelegenheiten  von  Bund  und  Land.  Das  vorsätzliche,  demonstrative  "NICHT-Bauen"   von   Straßen,  oder  aufgrund  des  Klimawandels einer  Eisenbahn,  im  mittleren Waldviertel,  aber auch  die  fahrlässige  "NICHT-Ausbildung"  der Jugend  und  damit  der Abwanderung  von  rund   56.000  Personen seit 1960  wirken   sich  heute, durch den Entfall der Wertschöpfung in der  Region  und  der  Ausgaben  in  Form  von  Lebenshaltungs-kosten  (Konsum, Wohnen,  Haushalt,  Mobilität,  Allfälliges),  welche seitens der derzeit  49. 870  werktätigen Abwanderern  sowie  deren  Angehörigen, und auch von Tausenden Pendlern  in der Großstadt getätigt wurden und werden, belaufen sich alles in allem auf   6 bis 8  Mrd.  Euro. Dazu kommen  heute noch jährlich Millionen  Pendlerpauschale aus Steuergeld.  Um  diese Riesenbeträge  hätte  man  im  Waldviertel  mehrere  dringendst  erforderliche  dreispurige Straßen, eine  Eisenbahn  "Krems - Zwettl - Karlstift  in  Richtung  Linz - Salzburg  -  Deutschland..."  Die  F. J. - Bahn  ist  für das mittlere und südlichere  Waldviertel  völlig   u n a t t r a k t i v,   da  es  hier  keinen   Personenzugsverkehr  mehr  gibt  und  ein großer  Teil  der  FJB-Nebenstrecke "Martinsberg-Zwettl-Schwarzenau"  voreilig  abgerissen  wurde.                                                                                                        Von schwerwiegender Bedeutung  hat bei  jeder  Gründung eines Fertigungsbetriebes, in der Region nun auch  der Mangel an fundiert ausgebildeten  Fachleuten,  ohne die  heute  k e i n  Unternehmen  auskommt. (Viele müssen als  Hilfsarbeiter  dienen). Die Ursache :  Es  gab  und  gibt  vor  Ort  keine  Fachhochschule  z. B.  für  die  innovativen  Sparten  Holz,  Elektronik,  Energie,  Mobilität,  Metall  oder  für  andere  zeit- und  bedarfsge- rechte  Berufe und Branchen .   Im Zuge effizienter der Maßnahmen gegen den Klimawandels  sollte  es rasch gelingen,  Solar-, Windenergie  und  andere "saubere"  (nichtfossiler) Stromarten, langfristig  rationell  zu  spei-chern,  so  dass  Elektroenergie in Zukunft  auf  handelsüblichen  Weg   (wahrscheinlich  z. T.  im  Zusammen-hang  mit  Wasserstoff)  der  Allgemeinheit  zu  jeder  Zeit (Sommer und Winter) in  unbegrenzter  Menge zur Verfügung  stehen könnte. Ein  entsprechendes  Forschungszentrum,  zu dem auch Einrichtungen und Anlagen  für eine  erfolgreiche  (zeitlich unbegrenzte)  Stromspeicherung gehören müssten , könnten auf einem Teil-Areal des unverhältnismäßig großen Truppenübungsplatzes Allentsteig, (der dem Staat gehört)  errichtet werden.  Analog dazu sollten (im oben angeführten Sinne)  Fachkräfte ausgebildet werden, die später in den Unternehmen eingesetzt werden könnten.  Ohne  der rationellen, längerfristigen Spei-cherung von alternativem Strom wird man dem prekären Klimawandel nur schwer Herr werden.  Ein  zeitgenös-sisches  Problem  anderer  Art,  das ebenfalls einer dringenden Lösung bedarf,  ist  die skrupellose Produktion und Vermarktung von Nahrungsmitteln und  Gebrauchswaren. Hier wird in zahlreichen Ländern viel Missbrauch und  Unfug  getrieben.  Lebensmittel aus  Ländern  außerhalb  von   der  EU  sind  vor  allem aus  Süd-Amerika und  Asien vielfach von  minderwertiger  Qualität.  Konform  dazu  passend,  fehlen  beim Export korrekte Kon-trollen und Maßnahmen. So  gelangt viel "Plunder" und "Schund"  aus Ost  und  West  und  Süd  in  die  Regalen  der europäischen Supermärkte.  Die asiatischen  Länder  bringen  vor  allem  bei  elektronischen  Geräten, syn-thetischen  Textilien  sowie  vielen   Artikeln  anderer  Art  und  Materialien von  geringwertiger  Qualität,  mit  meist  nur  kurzer  "Lebensdauer"  zum  Export  in die EU.  Hier hat  die  internationale  Handelsgerichtsbarkeit  der  UNO  (WTO)  zu  wenig   Einfluss.  Auch  der  Bereich  der  landwirtschaftlichen  Pestizide  ist   in  starker Hand  von  dominanten  Chemie-Konzerne.  So  wird  auf korrupte  Weise  die  ausreichende Herstellung  und  Vermarktung  von  effizienten  organischen  bzw.  biologischen  Pflanzenschutzmitteln  in  größeren  Mengen,  beeinflusst  und  verhindert.  Leider :  Denn  aus  wissenschaftlicher  Sicht,  gäbe  es  auch  auf  dem  Gebiet  der  Schädlingsbekämpfung  bereits  entsprechend solide Kenntnisse von wirksamen  alternativen Methoden  mit  nur sehr  geringen chemischen Substanzen  und   o h n e   Gesundheitsgefährdung.   Aber es finden sich  genug   "Mittel  und  Wege",  um  eine  bedarfsgerechte  Produktion  und  Vermarktung  dieser  unschädlichen     Stoffe zu  verhindern.                                                                                                                                                          Zurück zu den Arbeitsplätzen und zur  Wirtschaft :   Es  gibt  keine  geeignetere  Gegend  für  die  Produktion von  organischen  Stoffen  in  Form  von  natürlichen  Pflanzenschutzmitteln  für  eine  i n t e g r i e r t e  Land-wirtschaft  (  =  keine  Überschreitung  der  gesundheitlichen  Normen bei der Beigabe chemischer Substan- zen)  als das  Waldviertel.  So könnten  in landwirtschaftlichen Betrieben und einem  Her-stellungsbetrieb in unserer  Zeit  die ersten, echten,  "Nicht - gesundheitsgefährdenden  Nahrungsmittel" produziert  werden, vor allem nach der neuen Devise "Qualität, Regio-     nalität, Frische". Derartige  Unternehmen  würden  ideal  in  die  Region  passen,  in der Wasser,  Luft und Boden  erwiesenermaßen hergestellt   noch  wesentlich  besser  sind  als  in  irgend  einer  ausgeprägten   Industrieregion.  Als   Standort  dafür   könnte  ein  Teilfläche des  riesigen, unprofessionell genützten Truppenübungsplatzes Allentsteig  (157 km²)  dienen.  Die mindesten  Voraussetzungen    wären  - wieder  einmal  -  Fach-kräfteausbildung  vor  Ort  und  zeitgemäße  Verkehrsverbindungen.  (Dreispurige  oder  vierspurige  Straßen bzw.  eine  Eisenbahn  "Freistadt - Zwettl - Krems").                                                                                                     V

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Ein 30 Millionen Euro - PROJEKT


Zum Thema passend :   Im  Herbst 2020 wurde bekanntgegeben, dass Wissenschaft und Forschung gemeinsam mit  der  Politik, in Österreich ein Projekt-Unternehmen (zuerst in Form einer Forschungseinrichtung  mit  Labor-versuchen)  schaffen wollen,  das  ein  neues Verfahren  zur   Gewinnung   von  Gas und  Dieselöl  aus  Holz  vor-sieht.  Da  im  Waldviertel  durch  den  Käferbefall  und   die  Trockenheit  (Klimawandel)  sehr viel  Schadholz an-fällt,   und  Landwirtschafts - Ministerin  Elisabeth  Köstinger  ankündigte,  dass  ein  derartiges  Unternehmen im Westen Niederösterreichs  seinen  Standort  haben soll,  wäre  das Waldviertel aufgrund seines hohen Waldreich-tums  für ein  derartiges Werk,  die ideale Region. Verarbeitet würde vor allem Abfall- und Schadholz  (aus Kala-mitäten). Das Land- und Forstwirtschaftsministerium tellt für  die Errichtung  dieser  Forschungsstätte  30  Mil-lionen Euro  aus dem Waldfonds zur Verfügung.                                                                                                                      Es gibt - obwohl das Unternehmen in NÖ vorgesehen ist - bereits Gemeinden aus ganz  Österreich, die sich um diese Anlage bewerben. Auch das  Waldviertel hat sein Interesse bereits deponiert.  Wo   sonst   könnte  dieses  Unternehmen  hinkommen,  als  ins Waldviertel,  wo  jahrzehntelang,  wegen  dem Fehlen  von Arbeitgeber - Be-trieben,  eine  verheerende, menschenverachtende  Ausdünnung  des Gebietes,  verbunden  mit   katastrophalen  Abwanderungen von Tausenden  Arbeitskräften,  stattfand  und  stattfindet ?  Dabei  besteht jedoch die Gefahr, dass  die  Vergabe  des  Projektes  am  dürftigen Verkehrswesen im Waldviertel  scheitert, welches  das  Grund-übel  der  schlechten wirtschaftlichen Situation in der Region darstellt.  (Einige  verantwortliche   Bundes-  und  Landespolitiker  vertraten  in  der  zweiten  Hälfte  des  vorigen  Jahrhunderts   jahrzehntelang,  beharrlich  den  Standpunkt, dass  hinsichtlich  der  Errichtung  von Straßen/Eisenbahn  "hier  nichts mehr zu machen ist".                          Die  ganze  derzeitige Hoffnung der Bevölkerung  ist  nun  auf  die                    "heutigen",  weitblickenden  und  volksnahen  Politiker, die  auch  für das  Waldviertel  et-was  übrig  haben,  gerichtet.  Daher sollten sich,   falls das Projekt -  wieder einmal  -  nur wegen  des Verkehrsproblems  n i c h t  an  das  Waldviertel  vergeben werden könnte, die NÖ .  Landesregierung  mit  der  jeweiligen  Gemeinde  bereiterklären,  gegebenenfalls ei-ne  leistungsfähige  Zufahrtsstraße zum zukünftigen Unternehmen  zu errichten.              Nun  haben  sowohl die Frau  Bundesminister  als  auch  die Bundes- und  Landespolitiker und  die  regionalen Mandatare samt den Bürgermeisterinnen und Bürgermeister die ein-malige Möglichkeit, ihre Initiative und Solidarität  zu demonstrieren. . Denn bisher wurden die  Regionalpolitiker  bei  derartigen  Projekten  von  der  politischen  Obrigkeit,  kurzer-hand immer abgewiesen.  Es   ist  erfreulich,  dass  Ministerin Köstinger erklärte, dass  dieses  Werk im  Westen  Niederösterreichs  errichtet  werden  soll !   Als  Baugrund  für  das  geplante  Unternehmen  sollte  -  wenn  die  Vergabe  ansonsten  an  d i e s e m  Punkt  scheitern würde  -  eine Fläche auf einem Areal  des  TÜPL  Allenststeig (für den Heeresbetrieb nicht relevante Flächen)  gewidmet  werden,  wozu  nur ein  Na-tionalratsbeschluß  erforderlich  wäre, da der TÜPL Staatseigentum ist. (Weitblickende  Politiker haben heute         zum  überdimensionalen  und  unrationellen Militärgelände neue Erkenntnisse). Da das  TÜPL - Kommando  je- doch in  jüngster Zeit  bereits mehrmals, auf diese Weise einige, Grundstücke, welche für das  Bundesheer von  keiner  besonderen   Bedeutung  sind  (Flächenausbuchtungen)  veräußerte/verpachtete,  dürfte das  kein gros-ses Problem  sein.  Wichtig  wäre  nun primär,  dass  sich  ein  Waldviertel -  Komitee  bildet,  welches nach  der  Ausschreibung  umgehend  die Bewerbung  erstellen  kann   -  und  bei  Frau  Ministerin Köstinger  -  (bzw. ge-gebenenfalls  Frau  Minister Tanner)  sowie  mit  Unterstützung  von  echt  loyalen,  maßgebenden, waldviertel-freundlichen  Bundes- und  Landespolitiker/innen  -  einreicht,   und  mit  der  Frau  Minister Köstinger im  An-schluss  ein persönliches Fachgespräch geführt wird.  Ein sehr spannendes  und  für  die  Zukunft  des  Waldviertels  besonders  interessantes Projekt.  

  

     Der Mensch ist nicht nur für das verantwortlich ,                        was er macht, sondern auch für das,                                                   was er nicht macht !

                                                                          V                                                                                                                                                                V                                                                                                                                      V   

Konkret  zur  Fachkräfteschulung :  Gerade  ein   Fertigungsunternehmen  hängt  heute  unter anderem  wesentlich   von  gut  ausgebildeten  Mitarbeitern  ab :  Dabei  achtet   jeder  Firmenchef  schon  bei  der Standortwahl, im Falle der beabsichtigten Etablierung  eines neuen  Unternehmens stets auch auf die regionale Verfügbarkeit einer angemessenen Anzahl von bestens  qualifizierten und  verlässlichen Fachleuten  (sie sind  trotz  Digitalisierung in jedem Unter -   nehmen unverzichtbar ! ). Daher sind  im  Hinblick auf Betriebsansiedlungen          im Waldviertel zeitgemäße Berufsausbildungsinstitutionen, wie eine F a c h-         h o c h s c h u l e  (z. B.  für Elektronik, Holz, Energie bzw. Gesundheit,  Pflege, Sport - Freizeit) .  Zur Beförderung der Rohstoffe und Güter, aber auch für den Tourismus und in der lokalen und regionalen Mobilität sind zeitgemäße und leistungfähige Verkehrswege  u n e r l ä ß l i c h.